Carioca

Wohngebäude
| ORT | Lugano |
| LAND | SCHWEIZ |
| FARBE | chocolat |
| OBERFLÄCHE | pierre moyen |
| VERLEGUNG | ACRYTHERM® D |
| BESONDERHEITEN | gebogene Platten |
| ARCHITEKT | Patrizia Gianotti Finckler |




Das in Lugano, im Herzen des Kantons Tessin, gelegene Wohngebäude Carioca zeichnet sich durch eine elegante und fließende Architektur aus, geprägt von einer Abfolge horizontaler Bänder, die das Gebäude umhüllen und seine geschwungenen Linien betonen. Diese architektonische Handschrift verleiht dem Ensemble eine starke Identität und tritt zugleich in Dialog mit der urbanen Landschaft.
In diesem Rahmen hat Rebeton die Fassadenelemente aus mineralischen ACRYTHERM® D Platten konzipiert und gefertigt, ausgeführt im Farbton Schokolade mit mittlerer Steinoberfläche. Die maßgefertigt entwickelten Platten tragen wesentlich zum architektonischen Ausdruck des Projekts bei, indem sie die durchgehenden Bänder bekleiden, die die Fassaden strukturieren.
Die Besonderheit dieser Referenz liegt in der Vielzahl gebogener Platten, mit denen die abgerundeten Formen des Gebäudes präzise begleitet werden konnten. Die Krümmungsradien wurden bereits in der Planung integriert, um eine perfekte Kontinuität der Linien zu gewährleisten und die fließende Wirkung der mineralischen Gebäudehülle über sämtliche Fassaden hinweg zu bewahren.
Der Farbton Schokolade verstärkt die Lesbarkeit der Volumen und hebt die horizontale Gestaltung der Bänder hervor. In Verbindung mit der mineralischen Textur der mittleren Steinoberfläche verleiht er der Fassade Tiefe und Eleganz, deren Erscheinungsbild sich im Wechsel des Lichts subtil verändert.
Die maßgefertigte Herstellung ermöglichte präzise Anschlüsse zwischen geraden und gebogenen Bereichen und gewährleistete so eine visuelle Kontinuität ohne Bruch. Die Fassade erscheint dadurch als homogene Gebäudehülle, in der der Werkstoff die Bewegung des Gebäudes ganz selbstverständlich begleitet.
Diese Referenz veranschaulicht die Fähigkeit von Rebeton, mineralische Lösungen für komplexe Architekturen zu entwickeln, bei denen die Beherrschung der Kurve, die Qualität der Oberflächen und die Präzision der Fertigung wesentlich zur Identität des Projekts beitragen.
Hier ist die Kurve kein architektonisches Detail – sie wird zum eigentlichen Prinzip der Fassade.


